
Auf der Air, Space & Cyber 2025-Konferenz stellte das Unternehmen Radia das Projekt WindRunner for Defense vor, das nicht nur durch seine Nutzlastkapazität, sondern vor allem durch das beispiellose Ladevolumen zum größten militärischen Transportflugzeug der Geschichte werden soll.
Der WindRunner wurde entwickelt, um komplette Systeme ohne Demontage zu transportieren. Laut dem Unternehmen kann das Flugzeug in einem einzigen Flug bis zu sechs CH-47 Chinook-Hubschrauber oder zwölf Apache-Kampfhubschrauber befördern, während die C-17 Globemaster III nur zwei aufnehmen kann.
Darüber hinaus wird es in der Lage sein, montierte F-16- und F-35C-Kampfflugzeuge, CV-22 Osprey-Kipprotorflugzeuge und sogar Raketenbooster zu transportieren.
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Das Ladevolumen übersteigt 6.800 m³, was siebenmal größer ist als das der C-5 Galaxy, derzeit das größte militärische Transportflugzeug der USA. Obwohl die Nutzlast bei etwa 72 Tonnen liegt — weniger als bei der Antonov An-225, der An-124 und sogar der C-5 — liegt der Vorteil im enormen Innenraum.
Zu den veröffentlichten Spezifikationen gehören eine Länge von 108 Metern, eine Spannweite von 80 Metern und eine Höhe von 24 Metern. Das Flugzeug wird außerdem auf unbefestigten Landebahnen von nur 1.800 Metern Länge operieren können und Standard-Bodenwartungsgeräte nutzen.
Der Erstflug ist für Ende des Jahrzehnts geplant, der Beginn des Einsatzes wird um das Jahr 2030 erwartet.
Von der Windenergie zur Verteidigung
Das WindRunner-Projekt entstand ursprünglich im Jahr 2024 als zivile Initiative zum Transport von Windturbinenblättern. Sein logistisches Potenzial weckte jedoch schnell das Interesse des Pentagons und der NATO-Staaten, die bereits Interesse an einer militärischen Version bekundet haben.
Quelle und Bilder: Radia. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft..
